Sbirri di merda

Was passiert, wenn man von Polizisten für einen Fußballfan gehalten wird, musste der 25jährige Stefano Gugliotta aus Rom erfahren. Auf dem Weg zu einer Geburtstagsfeier am Abend des Italienischen Pokalfinales wurde er nur wenige Meter von seiner Wohnung zusammen mit seinem Freund von einem dahergelaufenen Beamten angepöbelt und geschlagen. In der (irrigen) Annahme, einen Ultra vor sich zu haben – offenbar ein Freibrief für Polizeigwalt in Italien – drischt der Polizist erst allein und dann mit Unterstützung herbeigeeilter Kollegen auf Stefano ein. Dann mischen sich Anwohner ein, aufgeschreckt vom Brüllen der Beamten und den Schmerzensschreien des Opfers. Sie rufen den Polizisten zu, sie sollen aufhören. Jemand filmt die Szenerie mit seinem Videohandy.
Das Ende vom Lied: Stefano Gugliotta ist im Gefängnis, in Einzelhaft. Er hat eine Platzwunde am Kopf, einen Zahn verloren und Blutergüsse an Rücken, Armen und der Hüfte. Mittlerweile setzen sich neben seiner Familie auch verschiedene linke Parteien für seine Freilassung ein.
Die Polizisten sind immer noch nicht angeklagt, allenfalls „prüft“ die Staatsanwaltschaft ein Strafverfahren, sollten die Beamten doch den „Falschen“ verprügelt haben. Aber dazu müssten sie erst einmal identifiziert werden…

PS: Auch das schöne Münster hat seine dunklen Seiten. So wurde in diesem Jahr eine 1.Mai-Pichelei in Hiltrup brutal von den Pallemachonen aufgelöst. Diese schonten Bunken in blau!





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