Archiv für Juni 2010

«ein Schnarchsackklub»

«Der Deutsche Fussball-Bund, der heute selbst alle drei Wochen irgendeine Anti-Rassismus-Aktion unterstützt, hat uns heftig angefeindet. Es hiess: ‹Lasst das mal doch sein, mit diesem ewigen «Gegen Nazis!», «Gegen Nazis!». Ihr bringt doch nur die Politik ins Stadion.› Im Berliner Olympiastadion gab es Fangruppen, die sich Zyklon B oder Endsieg nannten, und in fast allen Kurven der 1. Bundesliga hingen Reichskriegsflaggen. Damit hatte der DFB kein Problem. Wir waren die Ersten, die sich öffentlich und ganz massiv dagegen aufgelehnt haben, später dann zum Glück mit grosser Unterstützung von vielen anderen. Doch der Verband und andere Fans haben uns permanent vorgeworfen: Ihr bringt die Politik ins Stadion. Rassistische Gesänge, das hat ja dann keiner merken wollen, das ging in Ordnung. Erst als wir uns dagegen gewehrt haben, war das dann Politik.»

Sven Brux, Organisationsleiter des FC St.Pauli, Dirk von Slime und Volker „hör die Signale“ Ippig äußern sich in der äußerst lesenswerten WOZ Reportage „Kein Fussball den Faschisten!“ zur Geschichte des nun 100jährigen Kiezclubs.

Ah, ein Schweizer!


Ah, ein Böller ein „Sprengsatz“ oder gar eine „Splitterbombe“, den diese Prügelpolizisten in Berlin da abbekommen haben. Und wer hat’s erfunden?

Edit: Auch der BILDblog hat bemerkt, was Polizei, dpa und Konsorten da in den letzten Tage fabriziert haben: Wir basteln uns eine „Splitterbomber“

EMPIRE ST. PAULI – von Perlenketten und Platzverweisen


deutsch // 85 Min // 20.04.2010

Im globalen Städte-Wettbewerb setzt sich Hamburg in Konkurrenz zu anderen Metropolen. Stadtentwicklung soll günstige Standortfaktoren für Unternehmen, Investoren und Touristik gewährleisten, die letzten Lücken in der so genannten „Perlenkette“ entlang des Elbufers werden imagebildend geschlossen.
Für den Film wurden über 50 Interviews geführt. Es wurde auf ExpertInnen von außen verzichtet. Verschiedenste St. PaulianerInnen kommen zu Wort: AnwohnerInnen, Angestellte, KünstlerInnen, Gastwirtinnen, Braumeister, Großinvestoren, SozialarbeiterInnen, Hoteliers, RechtsanwältInnen, der Bezirksamtsleiter und viele mehr. So bildet der Film jenseits von Rotlicht, Klein-kriminellen und Arme-Leute-Klischee ein vielfältiges Meinungsspektrum ab.
Die DVD ist auf der Website des Films zu bestellen.

weitere Infos: www.empire-stpauli.de

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Berlin's Polizei: friend or foe?
…scheint es dieser Tage möglich zu sein, auch kritische Beiträge von Journalisten zur Arbeit unseren
ach so armen Polizei zu finden. In diesem Sinne: MANY THANKS – Herzlichen Dank an das (auch sonst äußerst lesenswerte) Magazin Exberliner für die Juni-Ausgabe!

Deutsche Polizisten sind keine Opfer

Was wir bereits vermutet hatten, lässt sich nun dank Bildblog auch faktisch belegen: Die Behauptungen der Polizeigewerkschaften, CDU, Bild und Co sind nicht haltbar. Die Studie über angeblich „zunehmende Gewalt gegen Polizeibeamten“ ist das Papier nicht wert, auf der sie geschrieben steht. Aber das ist den rechten Lobbyisten jetzt vermutlich auch egal, denn die von Ihnen geforderte Strafverschärfung bei „Widerstand“ wurde bereits erfüllt.

Mehr beim BildBlog: Gewaltige Unterschiede




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