Archiv der Kategorie 'Auch mal Dafür sein'

Ein bisschen Marx


[via immomentvorbei.blogsport.de]

«ein Schnarchsackklub»

«Der Deutsche Fussball-Bund, der heute selbst alle drei Wochen irgendeine Anti-Rassismus-Aktion unterstützt, hat uns heftig angefeindet. Es hiess: ‹Lasst das mal doch sein, mit diesem ewigen «Gegen Nazis!», «Gegen Nazis!». Ihr bringt doch nur die Politik ins Stadion.› Im Berliner Olympiastadion gab es Fangruppen, die sich Zyklon B oder Endsieg nannten, und in fast allen Kurven der 1. Bundesliga hingen Reichskriegsflaggen. Damit hatte der DFB kein Problem. Wir waren die Ersten, die sich öffentlich und ganz massiv dagegen aufgelehnt haben, später dann zum Glück mit grosser Unterstützung von vielen anderen. Doch der Verband und andere Fans haben uns permanent vorgeworfen: Ihr bringt die Politik ins Stadion. Rassistische Gesänge, das hat ja dann keiner merken wollen, das ging in Ordnung. Erst als wir uns dagegen gewehrt haben, war das dann Politik.»

Sven Brux, Organisationsleiter des FC St.Pauli, Dirk von Slime und Volker „hör die Signale“ Ippig äußern sich in der äußerst lesenswerten WOZ Reportage „Kein Fussball den Faschisten!“ zur Geschichte des nun 100jährigen Kiezclubs.

Only in English…

Berlin's Polizei: friend or foe?
…scheint es dieser Tage möglich zu sein, auch kritische Beiträge von Journalisten zur Arbeit unseren
ach so armen Polizei zu finden. In diesem Sinne: MANY THANKS – Herzlichen Dank an das (auch sonst äußerst lesenswerte) Magazin Exberliner für die Juni-Ausgabe!

Solidarität gegen den religiösen Wahn

Gegen den Extremismus der „Mitte“

Die Ankündigung des Bundesfamilienministeriums, zwei Millionen Euro für Projekte gegen Linksextremismus und Islamismus bereit zu stellen, signalisiert, dass die gegenwärtige Bundesregierung stärker als ihre VorgängerInnen dazu bereit ist, den Extremismusansatz auch in der Förderpolitik umzusetzen. Angesichts der Beteuerung, mit 24 Millionen Euro an der Finanzierung von Programmen gegen »Rechtsextremismus« festzuhalten, wirkt die Höhe der zusätzlichen Mittel eher symbolisch. Doch dies sollte nicht über den Kontext der Maßnahme hinwegtäuschen: Wie in der Bundespolitik, so lässt sich auch auf Landesebene, sei es in Berlin, Hamburg oder Sachsen, eine Verschärfung des staatlichen Antiextremismus feststellen. In diesem Zusammenhang werden nicht nur die Gefahren eines angeblichen Linksextremismus beschworen, sondern ganz konkret die Spielräume politischen Handelns eingeschränkt. Zwar regt sich bei Teilen der Zivilgesellschaft Protest gegen die befürchtete Veränderung staatlicher Förderprogramme gegen Rechts. Doch dieser Protest drückt sich einmal mehr um eine konsequente Kritik am Extremismusbegriff herum. Stattdessen reproduziert er dessen Logik und nimmt die daraus resultierenden politischen Konsequenzen billigend in Kauf. Wir fordern deshalb mit diesem Aufruf alle AkteurInnen der Zivilgesellschaft dazu auf, sich endlich analytisch und praktisch vom Extremismusansatz zu verabschieden.

Den ganzen Aufruf gegen jeden Extremismusbegriff 2010 gibt es (samt illustrer UnterzeichnerInnenliste) hier zu lesen

No turning back #1

Jüngst erreichte uns der Link zu einem schicken Video, das zur Party der Deviants am 05.06.2010 im guten alten Triptychon am Hawerkamp aufruft. Da hat die Propaganda-Abteilung mal wieder beste Arbeit geleistet! Wer die Jungs & Mädels beim Fußball kennen gelernt hat, weiß schon jetzt, wie die Party abgehen wird…
Es wird HipHop, DrumnBass & Dubstep geben und bis in die Morgenstunden gehen.


Wir sagen: Das Stadion rocken! Die Party rocken! Die schönste Stadt der Welt rocken!




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